Sozialcourage - Das Magazin für soziales Handeln - Glückssehnsucht

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Krank vor Glückssehnsucht

Die Umsätze auf dem deutschen Glücksspielmarkt sind 2007 um 1,3 Prozent auf fast 28 Milliarden Euro gegenüber 2006 gestiegen. Die Zuwachsrate der Geldspielautomaten in Spielhallen und Gaststätten: 12,7 Prozent. Die Kommunen - ausgenommen in Bayern - erhalten die sogenannte Vergnügungssteuer. Bemerkenswert ist, dass es im Verhältnis zur Einwohnerzahl in Bayern weniger Geldspielgeräte, Konzessionen und auch weniger Spielsüchtige gibt als etwa in Nordrhein-Westfalen.

Definition: "Bei der Glücksspielsucht handelt sich um eine Krankheit, die die Kriterien einer nicht stoffgebundenen Sucht mit Impulskontrollstörung erfüllt und neben suchtspezifischen vor allem auch psychische und/oder psychosomatische Störungen aufweisen kann. Im Vergleich mit den stoffgebundenen Süchten kommt es bei diesem Krankheitsbild zu keinen unmittelbaren körperlichen Beeinträchtigungen der Gesundheit." (NRW-Landesprogramm gegen Sucht)
Die Fachstelle Glückspielsucht der Caritas in Neuss ist eine überregionale Beratungsstelle für Information, Prävention, Beratung und Behandlung rund um das Thema Glücksspielsucht. Sie ist eingebunden in die Caritas-Sozialdienste im Rhein-Kreis Neuss.
Die Fachstelle bietet auf ihrer Internetseite Foren, Chats und Online-Beratung für Betroffene und ihre Angehörigen an.

Infos: Tel. 02131/889170, E-Mail: info@spielsucht.net, Internet: www.spielsucht.net